Glasgewebetapeten sind äußerst Rißstabil und nicht brennbar. Sie sind langlebig, atmungsaktiv und beugen außerdem Putzrisse in Neubauten vor. In alten Gebäuden kann man Risse, die im Laufe der Jahre entstanden sind ausspachteln und diese dann mit Glasgewebetapeten überarbeiten. Besonders gut sind diese Art
von Tapeten bei unterschiedlichen Untergründen. Glasgewebetapeten halten große Temperaturschwankungen aus und verziehen sich so gut wie gar nicht. Architekten und Handwerker bieten deshalb vermehrt diese Art von Wandbekleidung Ihren Kunden an. Es gibt viele verschiedene Muster von Glasgewebe. Diese Tapeten sind sehr leicht zu verarbeiten und bieten viele Möglichkeiten der Wandgestaltung. Es dürfte der wohl unempfindlichste Wandbelag sein, den es zur Zeit gibt. Glasgewebetapeten gibt es von verschiedenen Herstellern. Sie sind geeignet für private Haushalte, gewerbliche Objekte, Krankenhäuser, Hotels usw. Es entsteht nach dem Anstrich eine hochwertige Optik. Je nach Anstrich und Material sind die gestrichenen Oberflächen danach erhöht Kratz, Stoß- u. Schlagfest. Als Kleber wird von den Herstellern ein Dispersionskleber empfohlen. Durch einen zweimaligen Anstrich werden die Glasgewebetapeten endbeschichtet. Geeignet sind unter anderem Dispersionsfarben (waschbeständig oder scheuerbeständig) in matt bis glänzend sowie Acryllacke usw. Im einzelnen hängt dies oftmals vom Zweck der Beschichtung und des Untergrundes ab.
Volker Sams
Ähnliche Beiträge:














