Saurer Regen, Sonne und Schnee lassen die Oberfläche der Betondachsteine und Dachziegel verwittern. Sie nehmen Feuchtigkeit auf und bilden einen Nährboden für Algen, Moos und Flechten! Dadurch wird das Dach unansehnlich. In den Anfängen wurden Farben bei der Dachbeschichtung verwendet, die das Dach zwar optisch neu erschienen ließ, dieser Effekt war aber schon meist nach ein paar Jahren wieder dahin. Der Grund: Die
Oberflächenstruktur des Daches war weiterhin rau und der Nährboden für Algen, Moos und Flechten war wieder schnell gegeben. Neue Dachbeschichtungsfarben hingegen besitzen den sogenannten Nano-Effekt. Nach der Beschichtung ist die Oberfläche des Daches wieder so glatt, dass das Regenwasser schnell abläuft. Dadurch trocknet das Dach schneller und der Bewuchs mit Algen, Moos und Flechten wird supprimiert. Allgemein gilt also: Je glatter die Oberfläche des Daches, umso schneller wird den Mikroorganismen die lebensnotwendige Feuchtigkeit entzogen. Gerade bei einer Dachbeschichtung sollte man also einen großen Wert auf die verwendete Farbe legen, damit man auch viele Jahre Freude an einem „neuem“ Dach hat.
Uwe Wilhelmy














